Landau 24. Oktober 2026.
Am 1. Dezember beginnt Lisa Kern aus Karlsruhe als Geschäftsführerin in Teilzeit bei Sphenisco. Sie studiert Biologie, Geographie und Pädagogik. Den Bachelor hat sie schon, den Master Abschluss plant sie für 2027. Obwohl jung an Jahren ist sie doch schon eine „alte“ Zoopädagogin und Artenschützerin.
News
Landau 20. Oktober 2026.
Am 9. Oktober 2026 war es endlich so weit, das mobile Informationszentrum für Tourismus und Naturschutz, wegen seines Designs liebevoll „Pinguin Mobil“ genannt, wurde in Caleta Los Hornos, Nordchile, eingeweiht. Das mobile Büro wird die ganze Gemeinde La Higuera bereisen, um deren natürliche, kulturelle und archäologische Schätze bekannt zu machen. Das neue Büro ist als Treffpunkt für Besucher, Gemeinden und Tourismusanbieter konzipiert und wird von der Vision getragen, den Tourismus mit Umweltbildung, wissenschaftlich fundierter Öffentlichkeitsarbeit und dem Schutz des Naturerbes zu verbinden. Gefördert wird ein Tourismus-Modell, das dem Wohl der Bürger und dem Erhalt der Ökosysteme dient. Dieses besondere Projekt wurde von der Umweltbewegung Camancha (2) initiiert und in Kooperation mit der Fundación Sphenisco Chile realisiert. In der Gruppe Camanchaca sind Söhne und Töchter von Kleinfischern organisiert, die heute im Tourismus tätig sind.
Landau, 1. Oktober 2026
C H I L E
+++Forschung fürs Überleben+++
Im Berichtzeitraum wurden mehrere Berichte über von Sphenisco geförderte oder unterstützte Forschungen vorgelegt:
1. Untersuchungen zur Nahrungssuche im November und Dezember 2025 von Ursula Ellenberg (1), Maximiliano Daigre Valdés (2). Siehe Artikel „Humboldt-Pinguinen auf der Spur - Feldforschung auf den Inseln Cachagua und Choros vom 13. September 2026.
2. Fortpflanzungsverhalten und Bruterfolg des Humboldt-Pinguins von Guillermo Luna-Jorquera (3), Nicolás Luna (3) (4), Karen Lau (3), Mylene Seguel (3) (5). Siehe Artikel „Bruttätigkeit des Humboldt-Pinguins auf den Inseln Chañaral und Choros, 2021 bis 2025“ vom 14. August 2026.
3. Migration von Humbooldt-Pinguinen nach der Brutzeit von M. Daigre (2), P. Arce (6) und A. Simeone (2) (6). Siehe Artikel „Satellitenüberwachung von Humboldt-Pinguinen während der Brutzeit auf der Insel Cachagua, Zentralchile“ vom 2. September. Alle Bericht auf dieser Internetseite.
Nürnberg, 28. September 2026
1. Teil:
„Was hilft Brillen- und Humboldt-Pinguinen?“
„Warum Pinguine zählen?“
„Von der Vorhersage zur Vorbereitung von Schutzmaßnahmen“
„El Nino – Einfluss auf Brutaktivität und -erfolg von Humboldt-Pinguinen“
Vom 31.08. bis 04.09.2026 fand die 12. Internationale Pinguinkonferenz in Phillip Island, Australien statt, auf welcher auch Sphenisco e.V. mit verschiedenen Beiträgen vertreten war. So hielten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Dr. Ursula Ellenberg (1) und Dr. Alejando Simeone (2) Vorträge, in welchen sie Forschungsergebnisse zum Bestand, Bruterfolg und Nahrungssuche vorstellten, die von Sphenisco e.V. (mit Hilfe der Artenschutz-Stiftung Zoo Karlsruhe, des Zoo Dresden und des Vereins der Freunde des Tierparks Hagenbeck e.V). gefördert wurden und werden.
Isa Karbstein und Volker Eggert (Gründungsmitglieder von Sphenisco e.V.) gaben in Form einer Posterpräsentation (3) einen Überblick über die Arbeit von Sphenisco e.V. Dabei wurden auf dem Hintergrund der kritischen Entwicklung der Population Forschungsergebnisse zur Populationsdynamik sowie die Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit von Acorema, Peru, und der Fundación Sphenisco Chile vorgestellt und eingeordnet.
Nürnberg, 28. September 2026
2. Teil
„Rückgang der Humboldt-Pinguine in Chile und Peru“
„News über Nahrungssuche von Humboldt-Pinguinen“
„Methoden zur Zählung von Humboldt-Pinguinen“
„Neue Technologien zum Einsatz in der Pinguinforschung“
Tag 3, 02.09.2026
Am dritten Konferenztag nahmen weitere Vorträge zu Forschungsergebnissen zu Humboldtpinguinen einen bedeutenden Raum ein:
Dr. Alejandro Simeone präsentierte in seinem Vortrag „Declining Humboldt penguins in Chile: trends, possible causes and future perspectives“ (1) die Ergebnisse u.a. auch von Sphenisco e.V. geförderter Monitoringprogramme zur Bestandsentwicklung der Humboldtpinguine in Chile.
Erklärung der 12. Internationalen Pinguinkonferenz
Phillip Island / Milawul, Australien, 15. September 2026.
Pinguine leben an vorderster Front des Wandels der Umwelt.
Von den eisigen Meeren der Antarktis bis hin zu den gemäßigten und tropischen Küsten Australiens, Neuseelands, Afrikas und Südamerikas sind Pinguine für ihr Überleben auf gesunde Ozeane angewiesen. Wenn sich die Ozeane verändern, spiegeln sich die Folgen darin wider, wo Pinguine Nahrung finden, wann sie brüten, wie erfolgreich sie ihre Küken aufziehen und letztendlich, ob ihre Populationen wachsen oder schrumpfen.
Landau, 3. August 2026
C H I L E
+++Aktion „Gesicht zeigen!“+++
Die Fundación Sphenisco Chile wandte sich Anfang Juni mit einen Schreiben und auch persönlich an politisch Verantwortliche und Öffentlichkeit, um für einen besseren Schutz der Humboldt-Pinguine zu werben. Dabei verwies die Stiftung auf die Aktion „Gesicht zeigen!“ und den Bericht über den Welt-Pinguin-Tag. https://sphenisco.org/es/startseite-es/news-es/welt-pinguin-tag-im-zeichen-der-krise-des-humboldt-pinguins-es
Landau, 01.Juni 2026
C H I L E
+++Welt-Pinguin-Tag in Chile+++
Die NGO Acorema, Peru, und die Foundación Sphenisco Chile riefen anlässlich des Welt-Pinguin-Tages Organisationen und Institutionen in Chile, Peru und Deutschland unter dem Motto „Lasst uns gemeinsam den Humboldt-Pinguin retten!“ zu Aktionen auf.
Die Foundación Sphenisco Chile selbst initiierte mehrere Aktionen. Sie startete einen Fotowettbewerb und veröffentlichte eine Erklärung zur kritischen Situation der Population in den sozialen Netzwerken. Außerdem organisierte sie einen Workshop für Schüler im Nationalreservat „Pingüino de Humboldt“. Vom 27. bis 30. April zeigte die Stiftung die Fotoausstellung "Der Humboldt-Pinguin und sein Lebensraum" in vier Fakultäten der Universität von La Serena und hielt dort Vorträge sowie eine Vorlesung (siehe Artikel „Welt-Pinguin-Tag im Zeichen der Krise des Humboldt-Pinguins“ vom 25. Mai 2026). Ende Mai gab die Foundación die Gewinner des Fotowettbewerbes „#SalvemosAlPingüinodeHumboldt” bekannt.
Landau, 02. April 2026
C H I L E
+++Festival der Feuchtgebiete+++
Die Gemeinde Coquimbo und die NGO Oikonos veranstalteten Anfang Februar 2026 im O'Higgins Park das erste Festival „Raíces del Humedal“ (1). Anlässlich des Welttages der Feuchtgebiete (2. Februar) luden sie zahlreiche Organisationen - darunter die Fundación Sphenisco Chile - ein, einen Tag der Bildung, des Wissens, des Lernens und des Schutzes des Peñuelas-Gebietes zu gestalten. So sollte auf die Bedeutung der „Feuchtgebiete“ aufmerksam gemacht und diese Ökossyteme aufgewertet werden. Außerdem sollten Menschen und Organisationen in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden, die sich für Feuchtgebiete einsetzen. Die Fundación Sphenisco Chile stellte dabei den Humboldt-Pinguin in dem Mittelpunkt. Im Laufe des Tages fanden kreative Workshops, künstlerische Darbietungen, wissenschaftliche Aktivitäten und Gemeinschaftsaktionen für alle Altersgruppen statt. https://www.youtube.com/watch?v=xc9u_lbkZxk
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