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Suche nach dem guten, dem richtigen TON

- Pinguin-Forschung im Landauer Zoo -

Landau 20. Oktober 2020.

Ende Juni begann im Landauer Zoo die Suche nach einem Warnsignal für Humboldt-Pinguine. Im Auftrag von SPHENISCO sollten verschiedene Signale getestet werden, ob sie sich eignen, Humboldt-Pinguine in ihrem natürlichen Lebensraum davon abzuhalten, in die Stellnetze der Fischer zu schwimmen und als ungewollter „Beifang“ zu sterben. Durchgeführt wurde das Forschungsprojekt vom Meeresforscher Prof. Culik, Kiel in Kooperation mit der Universität Landau (Prof. Dr. Entling). Großzügig gefördert wurde das Projekt vom Vogelpark Marlow, der - wie der Landauer Zoo - Mitglied von SPHENISCO ist.

Die Studierenden Sarah Bergemann, Jannis Bitzigeio und Ayla Seithe lösten unterschiedliche Lautsignale unter Wasser aus, beobachteten und protokollierten dann, wie die tauchenden Vögel auf die verschiedenen Signale reagieren. Zusätzlich wurden die Reaktionen von vier Kameras am Gehege aufgezeichnet. Dank einer dpa-Meldung wurde über die Forschungsarbeiten regional und bundesweit breit berichtet.

Am 12. Oktober legte Prof. Culik nun einen Zwischenbericht über Verlauf und Ergebnisse der Untersuchung vor. Die 3 Studenten, Mitarbeiter und Tierpflegern des Landauer Zoos sowie der Vorstand von SPHENISCO diskutierten die Ergebnisse und bemühten sich um eine erste Bewertung. Von den 7 verschiedenen Signale führte nur ein Signal, der Ruf eines Grindwals, zu signifikaten Ergebnissen. Pinguine tauchen seltener, wenn sie diesen Ruf vernehmen. Auf der Basis der bis jetzt vorliegenden Daten ist es aber verfrüht zu sagen, ob dies ein Angst- oder Fluchtverhalten ist. Die Pinguine sind in Gefangenschaft groß geworden. Man kann deshalb noch nicht interpretieren, ob das ein genetisch verankertes Verhalten ist. Zoo-Pinguine kennen Gefahren wie einen Wal nicht. Man müsste das Grindwal-Signal daher in der freien Natur überprüfen und dort bestätigen.

In weiteren Gesprächen sollen die Ergebnisse weiter diskutiert und die Frage geklärt werden, welche weiteren Schritte möglich und sinnvoll sind.

W.K.

TON TON TON

Pinguin-Weinprobe

Landau 19. Oktober 2020.

Im Mai 2019 „kroch“ der Pinguin-Wein aus der Flasche und gab gleich sein Film-Debüt in „Flaschenpost“ von Nicole Bertram. Im Film „Pinguin-Weinprobe“ wird der besondere Weißburgunder von SPHENISCO verkostet. Gemeinsam mit dem Erzeuger Karl Ramsel beschreiben Anja Knauber und Christina Schubert seine Qualitäten und werben für Genuss mit Artenschutz. SPHENISCO weiß, „Pinguine trinken keinen Wein“, Pinguine-Freunde schon und empfiehlt den ausgezeichneten* Weißburgunder. Auf und für die Pinguine! Zum Wohl!

*Jahrgang 2019 wurde von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz mit einer Silbernen Preismünze ausgezeichnet.

LINK zum Film https://vimeo.com/467121600

W.K.

Die (Spreewelten-) Pinguine von Lübbenau – Impressionen zweier Mitglieder

Magdeburg 12. Oktober 2020.

Spreewald statt Peru!? Eine bizarre Vorstellung, die noch im März für pures Entsetzen, ungläubige Blicke und Tränen gesorgt hatte, entpuppte sich als eine unserer schönsten und berührendsten Reisen überhaupt.

Es war der 13. März 2020, der Tag an dem fest stand, dass aus unserem Traumurlaub in der südamerikanischen Heimat der Humboldtpinguine vorerst nichts werden würde. Die Grenzen waren und sind weitestgehend geschlossen, an Reisen nicht zu denken, Gesundheit war und ist oberste Priorität.

In diesen Wochen hörten wir erstmalig von einem Erlebnisbad in Lübbenau im Spreewald, wo man angeblich mit Humboldtpinguinen schwimmen könne: Die Spreewelten.

Schon seit Kindertagen begeistern uns die faszinierenden schwarz-weißen „Unterwasserflieger“. Nachdem wir insbesondere durch das Buch „Unverfrorene Freunde“ von Clemens Pütz und zahlreiche Besuche im Zoo Halle (Saale) immer wieder mit dem Engagement Spheniscos in Berührung gekommen waren, entschieden wir uns Ende 2019 schließlich dem Verein beizutreten. Eine im wahrsten Sinne des Wortes „bewegende“ Entscheidung, denn wir suchen aktiver denn je nach Möglichkeiten mit den Tieren in Berührung zu kommen. Sphenisco ist für uns dabei eine Art gemeinsame Basis und bietet Ideen, Wissen, Erfahrungen und Rat, um einen kleinen Beitrag für den Schutz der Pinguine in ihrer Heimat leisten zu können. Unsere Begeisterung treibt uns dabei an und die kann ja bekanntlich ansteckend sein. 

Nun also, da wir außerdem noch erfahren hatte, dass auch die Spreewelten Sphenisco-Mitglied sind, wollten wir selbst sehen und erleben, wie denn „Schwimmen mit Pinguinen“ aussehen sollte, ob das denn überhaupt eine gute Idee sein könne.

Im September war es nun soweit: Für 6 Tage und 5 Nächte hatten wir uns im Spreewelten-Hotel inklusive Zugang zum Bad einquartiert. Stunde um Stunde verbrachten wir damit die lustige Truppe aus 24 Humboldtpinguinen zu beobachten, mit den liebevollen und tatkräftigen Tierpflegerinnen ins Gespräch zu kommen und natürlich auch, im angenehm temperierten Wasser unsere Kreise zu drehen, (fast) Bauch an Bauch mit den Pinguinen. Es sei an dieser Stelle verraten: Die Herausforderung mancher Zweibeiner*innen auf ein Wettschwimmen wird von den neugierigen Pinguinen recht gerne angenommen. Der Sieg ist ihnen dabei absolut immer gewiss! Kein Mensch ist so flink, wendig und elegant, wie die schwarz-weißen „Unterwasserflieger“. Sie haben ja auch eine ganze Menge Platz, um durch ihr riesiges und schönes Salzwasserbecken zu tauchen. Jeder in seinem Tempo, von gemütlich, cool-desinteressiert über neugierig die Menschen auf der anderen Seite der Glasscheibe beobachtend bis blitzschnell mit galanten Sprüngen aus dem Wasser fliegend. Es ist einfach hinreißend und wunderschön den cleveren Tieren bei ihrem alltäglichen Treiben zusehen zu dürfen.

Dabei ist durchaus die Frage berechtigt, wer denn eigentlich wen beobachtet? Spätestens am zweiten Morgen gegen 9 Uhr wurden wir bereits von einer kleinen Truppe am Außengehege erwartet und mit lautem Pinguingetröte empfangen. Manche von ihnen erweckten den Eindruck, als würden sie sich für Fotos gerne in Pose werfen. So manch ein Pinguin scheint auch ein aufmerksamer Zuhörer zu sein, andere sind interessierte Beobachter von all dem, was Mensch so alles mit seinen Fingern machen kann. Sie verfolgen an Land und im Wasser – die entsprechende Lust und Laune vorausgesetzt - neugierig bis konzentriert die Bewegungen von Füßen und Händen, auch Schattenspiele mit den Fingern sind dabei äußerst beliebt - bei Mensch und Tier. Apropos Finger: So putzig ein jeder Pinguin aussehen mag, die Schnäbel sind kräftig und wehrhaft. Jeder hat seine eigenen Bedingungen für Streicheleinheiten. Wir Menschen wollen ja auch nicht mal eben ungefragt von einem Anderen berührt werden!

So ist es nur folgerichtig und wichtig für das Wohl der Tiere, dass sie sich zurückziehen und verstecken können.  Und auch dafür bietet das Pinguingelände eine ganze Menge Platz und verborgene Ecken hinter Steinen und Büschen, die für uns menschliche Gäste weder zugänglich, noch einsehbar sind. Es kann durchaus vorkommen, dass (fast) kein Frackträger sichtbar ist, weil eben jede*r Mal müde wird oder einfach keine Lust auf „Andere“ (Nicht-) Artgenossen und ungebetene Beobachter*innen hat.

Spätestens zum Essen ist dann wieder eine Menge los. Während zu den offiziellen Fütterungen, die zweimal täglich stattfinden, die Besucher*innen von den Tierpflegerinnen wissenswerte Informationen über den Humboldtpinguin erhalten, bekommen die schwarz-weiß-gefiederten Stars einen für sie leckeren und abwechslungsreichen Fischmix aus Hering, Stint und Sprotte. Wer bekommt da nicht sogleich Appetit!?

Der Besuch in den Spreewelten war für uns ein zauberhafter Urlaub! Die Pinguine stehen im Mittelpunkt. Sie sind die Highlights und die Stars! Dadurch ermöglichen sie uns und allen Besucher*innen, sich von den Tieren faszinieren zu lassen. Die lustige Truppe macht es uns, ohne ein Flugzeug besteigen und eine teure Reise buchen zu müssen, wirklich leicht und zieht viele Menschen in ihren Bann. Das ist eine große Chance, denn Faszination für die Tiere bewirkt auch Interesse und Neugierde auf deren natürlichen und wunderschönen Lebensraum und damit auch auf dessen Bedrohung. Wer sich begeistern lässt, wird auch sensibel dafür, dass es möglich ist und was nötig ist, um ihr (Über-) Leben zu schützen. Jede*r kann eine für Mensch und Tier lebenswerte Welt ein kleines bisschen mitgestalten. Eine erste Anregung finden Besucher*innen auf den großen Infotafeln am Außengehege. Die 24 Spreewelten-Pinguine und ganz besonders ihre Tierpflegerinnen sind damit auch Botschafterinnen und Botschafter für alle Pinguine, die in Freiheit leben! Dankeschön und weiter so!!! Viva los pinguinos!

Kathrin Ballenthin

5 am Stück Guten Morgen
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CHILE

 31. August 2020

Seit Beginn der Pandemie konferiert der Vorstand via zoom noch enger mit unserer Mitarbeiterin Nancy Duman. Wir sind überrascht und sehr dankbar, wie kreativ und produktiv sie und unsere Partner in Chile unter den extremen Bedingungen der Pandemie (aktuell immer noch Quarantäne in La Serena!) weiterarbeiten. Allein im August wurden folgende Aktionen durchgeführt: 

+++Anfang August wurde mit Bewohnern aller Dörfer in der Gemeinde La Higuera über das Thema „Wie wir die Zukunft erträumen“ gesprochen. Die Videokonferenzen – mit jedem Dorf extra – fanden unterschiedlich große Resonanz und waren unterschiedlich produktiv. Dennoch wurden zahlreiche Anregungen beispielsweise zur Mülltrennung, zu Recycling und Kunst aus Müll, zu einem Jahreskalender mit Aktivitäten z.B. Loco Fest, zu „Djangos“ (Indigene der Region), zu einem Museum bzw. einer Ausstellung über „Djangos“ und zu einer Fortbildung bzgl. der Herstellung von Olivenöl gegeben.

in einem nächsten Schritt sollen die Ideen aus den verschiedenen Dörfern gebündelt werden. Dabei werden Organisationen und Vereinigungen der einzelnen Orte einbezogen.

+++Am 22. Aug. organisierte Alianza Humboldt (Sphenisco ist Teil der Allianz) eine Tagung im Internet mit dem Thema „Seminar Humboldt Archipel- Hoffnung auf eine nachhaltige  Entwicklung in Chile“ („Seminario Archipiélago de Humboldt-esperanza para un desarrollo sostenible de Chile“). Moderiert von Nancy Duman informierten und diskutierten fast 4 Stunden Dr. Carlos Gaymer (Meeresbiologe von der Universität Coquimbo), Dr. Francisco Squeo (Biologe der Universität La Serena), Claudio Ibañez (ehemaliger Intendent der Region Coquimbo - seine Regierung lehnte das Megaprojekt „Dominga“ ab), Elisabeth Balcazar (aus Caleta Los Hornos), Rodrigo Flores (aus Pt. de Choros) sowie Óscar Avilés (Präsident der Vereingung der Fischer aus Pt. De Choros) mit den rund 200 Teilnehmern. Die Tagung ist auf dem YouTube Kanal der Alianza Humboldt zu sehen. https://www.youtube.com/watch?v=n4xbN_LWinQ

Für September plant die Alianza ein weiteres Seminar mit dem Thema Umwelt und Verfassung.

+++Am 23. August exponierten sich Bürger der Region gegen „Dominga“. In kurzen Videos nahmen sie zum bevorstehenden Urteil des Umweltgerichtes in Antofagasta Stellung. Die Statements sind Teil einer geplanten Reportage. https://www.youtube.com/channel/UCK4r5L5Ya0Sxa5zxGCH8HlQ/videos

+++Die Entscheidung des Umweltgerichtes in Antofagasta bzgl. des Megaprojektes „Dominga“ steht immer noch aus. Die Alianza Humboldt plant für den Tag der Urteils-Verkündung ein virtuelles Pressegespräch, an dem Wissenschaftler und Bürger der Region beteiligt sein werden.

+++Wegen Verletzung der Neutralitätspflicht zeigten Umweltschützer im Mai das Consejo Regional (Beratergremium der Regionalregierung) bei der regionalen Aufsichtsbehörde (Controlaría Regional de Coquimbo) an (s.a. Sphenisco kurz Mai). Die Antwort steht immer noch aus.

EUROPA

 +++ Seit einigen Jahren unterstützt der Paultons Park in Southampton, England die Arbeit von SPHENISCO. Erneut dürfen wir uns für eine großzügige Spende bedanken.

+++Die Versuchsphase des Forschungsprojektes zur Vermeidung von Beifang, das Prof. Culik im Auftrag von SPHENISCO im Landauer Zoo durchgeführt hat, ist abgeschlossen. Zur Zeit werden die Ergebnisse ausgewertet. Wie berichtet löste das Projekt ein ungewöhnlich großes Interesse der Medien aus (s. Sphenisco kurz – Juli). Von verschiedenen Seiten, u.a. vom Verband der Zoologischen Gärten (VdZ), wurden wir gebeten, das Forschungsprojekt zu dokumentieren. Gabriele und Werner Knauf haben begonnen, einen ca. 4-minütigen Film in 3 Sprachen (Deutsch, Englisch, Spanisch) zu produzieren.

+++Am 16. August war großer Artenschutztag im Zoo Frankfurt. Wegen der Pandemie konnten die Aktivitäten nicht wie gewohnt stattfinden. Die Frankfurter wichen ins Internet aus. Sie drehten kleine Videos und gestalteten so einen Thementag Artenschutz im Internet. Einer der Filme befasst sich mit den Humboldt-Pinguinen und geht ausführlich auf die Arbeit von SPHENISCO ein. https://www.youtube.com/watch?v=PFj2VjPN2BA&feature=youtu.be

W.K.

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Landau, 31. Juli 2020

 
+++Seit dem 22. Juni testet Prof. Boris Culik, Kiel im Landauer Zoo ein Warngerät (PAL – Positive Attachment Lanyard) an Humboldt-Pinguinen (s.a. „Pinguin-Forschung in Landau“). Gesucht wird ein akustisches Signal, das Pinguine davon abhalten kann, in Stellnetze zu schwimmen. Die Untersuchung wird im Auftrag von Sphenisco durchgeführt, großzügig gefördert wird sie vom Vogelpark Marlow.
Die Forschung löste ein ungewöhnlich großes Interesse der Medien aus. Soweit wir wissen, produzierten SWR 3 und SAT-regional sowie der Hörfunk des SWR kurze Beiträge, die Deutsche Presse-Agentur (dpa) verbreitete die Nachricht, die von folgenden Zeitungen bzw. Internetdienste aufgegriffen wurde: Rheinpfalz (mehrfach), Mannheimer Morgen, Frankfurter Rundschau, Welt, Hamburger Abendblatt, Bildzeitung, Volksfreund, msn-microsoft news, Arcor und ecoGuide. (s. auch Video von SAT 1 „Pinguine als wissenschaftliche Mitarbeiter“)
 
+++Am 29. Juni zeichnete die Stadt Landau Gabriele und Werner Knauf mit dem Kunst- und Kulturpreis der Dr. Feldbausch-Stiftung aus. Dabei würdigte OB Thomas Hirsch auch das Engagement für und von SPHENISCO: „Es macht uns stolz, dass es in der Stadt Landau Menschen gibt, die sich so vorbildlich ehrenamtlich engagieren wie das Ehepaar Knauf, das immer bereit ist, dort anzupacken, wo Unterstützung benötigt wird“, betont Oberbürgermeister Thomas Hirsch. Zu nennen sei dabei nicht nur Gabriele und Werner Knaufs filmisches Schaffen, sondern auch ihr langjähriges Engagement im Verein Sphenisco, der sich dem Schutz des im Zoo Landau gehaltenen Humboldt-Pinguins in freier Wildbahn verschrieben habe. (s.a. Video OK Weinstraße und www.landau.de)
 
+++Dunkle Wolken über dem Archipel Humboldt in Nordchile. Der oberste Gerichtshof hatte die Klage der Firma Andes Iron gegen die Ablehnung des Projektes „Dominga“ an das Umweltgericht in Antofagasta zurückverwiesen. Die Anhörung in dieser Sache fand Anfang März statt. Im Juli forderte das Umweltgericht das regionale Umweltministerium, die Subsecretaria de Pesca y Acuicultura und die regionale Kommission zur Küstennutzung auf, binnen 2 Wochen Stellung zu nehmen, ob das Projekt „Dominga“ die Biodiversität gefährdet und ob es mit den Belangen des Umweltschutzes vereinbar sei. Die Anwälte der Alianza Humboldt (SPHENISCO ist Teil dieses Bündnisses) protestierten gegen diese Aufforderung und stuften sie in der aktuellen Phase des Verfahrens als unzulässig ein. Der Protest hatte Erfolg, das Umweltgericht zog daraufhin seine Aufforderung zurück.
 
+++Das Urteil des Umweltgerichtes in Antofagasta in Sachen „Dominga“ wird für Anfang August erwartet. Am 27. Juli, 3 Tage vor Beginn der präventiven Quarantäne in La Serena, organisierte die Alianza Humboldt deshalb noch einmal eine Demonstration mit Tierfiguren vor der Intendencia im Zentrum von La Serena. (s. Bilder unten und vimeo.
Parallel zu dieser Aktion protestierten Einwohner von Los Choros und Pt. de Choros mit einem „Natur-Gemälde – si a la vida (Ja zum Leben)“ gegen das Mega-Projekt „Dominga“. Mit großen Muschel-Schalen „malten“ sie einen Wal an den Strand. Wunderschön, muss man gesehen haben (s. vimeo)
 
+++Rosa Rojas, die Vorsitzende unserer Partnerorganisation MODEMA will aus gesundheitlichen Gründen ihr Engagement reduzieren. Sie bleibt zwar Vorsitzende der Bürgerinitiative, will aber das operative Geschäft stärker an Patricia und ihren Mann (beide aus Pt. de Choros) delegieren. Ein mehr als verständlicher Schritt, nachdem Rosa Rojas sich über viele Jahre für Natur- und Umwelt in der Region Coquimbo eingesetzt hat. Wir danken ihr sehr für dieses Engagement und wünschen viel Erfolg beim Kürzer- Treten. Wir sind aber skeptisch, ob ihr Naturell es zuläßt, kürzer zu treten.
 
+++Erstmalig erhielt SPHENISCO eine großzügige Spende des Curraghs Wildlife Park, einem Wildpark in einem Feuchtgebiet im Nordwesten der Isle of Man, Großbritannien. Vielen Dank!.
 
W.K.
 
Serena Serena Serena
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Antarktis - Pinguin-Wein aus der Kiste

Landau 30. Juni 2020.

Neumayer Wein

Letztes Jahr im August ging der „Pinguin-Wein“ zusammen mit anderen Rhein-hessischen und pfälzischer Weinen auf Reise in die Antarktis. Im Januar nach 14 000 Kilometern und 5 langen Monaten erreichte der Weißburgunder vom Weingut Ramsel in Kirrweiler die Neumayer Forschungsstation. Dann hieß es noch einmal warten, denn das Team auf der Station öffnet die Kiste mit den erlesenen Weinen traditionell erst zum Mittwinterfest im Juni. Bei minus 43 Grad und langer Dunkelheit wurden jetzt die ersten Weine probiert. Ob die „Pinguin-Weine“ schon stilvoll mit Blick auf Pinguine, die immer wieder zutraulich und neugierig zur Station kommen, genossen wurden und ob der Weißburgunder geschmeckt hat, wissen wir leider (bis jetzt) nicht.

Seit seiner „Premiere“ am 1. Mai 2019 ist der „Pinguin-Wein“ ganz schön rumgekommen, ist prominent geworden und hilft kontinuierlich Artenschutzprojekte von SPHENISCO zu finanzieren (ein Euro pro verkaufter Flasche). Pinguin-Freunde und solche, die es werden wollen, müssen – Gott sei Dank - nicht monatelang auf den Wein aus Kirrweiler warten. Andrea und Karl Ramsel sind schneller und übernehmen aktuell sogar 50 % der Versandkosten. Lassen sie sich den Wein schmecken und unterstützen mit ihrem Genuss den Schutz der Humboldt Pinguine (https://www.weingut-ramsel.de/spheniscopinguinwein).

W.K.

PS: Weingut Ramsel, Am Neugarten 13, 67489 Kirrweiler+++Telefon: +49 (0) 63 21 / 9 50 10

+++E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!+++Webseite: www.weingut-ramsel.de

   
© SPHENISCO

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