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Rettungsstation - Progress Report und „Life“-Bericht

Landau 25. Januar 2026.

Die Rettungsstation für Meerestiere in Coquimbo, Nordchile, wird von der Universidad Católica del Norte (UCN) (1), Sernapesca (2), Sphenisco und der NGO Conservación Humboldt (3) gemeinsam getragen und verantwortet. Gefördert wird sie von den Zoos in Dresden, Frankfurt und Halle. Anfang Januar hat Conservación Humboldt vertragsgemäß ausführlich über die Entwicklung der Rettungsstation berichtet:

Progress Report Conservación Humboldt
Nach der Übergabe durch die Baufirma am 1. August 2025 wurden ein Tierarzt und Fachpersonal eingestellt, Verbrauchsmaterial und Medikamente beschafft und schrittweise Ausrüstung wie ein Edelstahltisch, ein faltbares Becken, Fütterungssonden, Ventilatoren und eine digitale Waage beschafft und so minimale Voraussetzungen für Operationen geschaffen. Bisher wurden 14 Wildtiere – oft in sehr kritischem Zustand - aufgenommen, darunter Magellan-Pinguine, Humboldt-Pinguine, Oliv-Bastardschildkröten und ein Seelöwe. Im November 2025 konnten drei Magellan-Pinguine ausgewildert werden. Die offizielle Eröffnung am 5. Dezenber stieß auf große Resonanz. Zahlreiche kommunale, akademische und staatliche Institutionen und viele Medien nahmen daran teil. Durch die Berichte nationaler und internationaler Medien u.a. der Televisión Nacional de Chile (TVN), dem Fernsehsender Mega, der Deutsche Welle, den deutschen Dokumentarfilmern Regina Niedenzu und Dirk Rensmann sowie der Tageszeitung Diario El Día wurde das Projekt öffentlich bekannt. In den ersten Monaten hat die NGO Conservación Humboldt eine Reihe von Kooperationen entwickelt: Für die Sicherstellung der Ernährung mit der Fischerei Orizon, für akademische Zusammenarbeit mit der Universidad del Alba und für den Zugang zu spezialisierter Diagnostik mit dem Labor Biocellvet sowie Tierkliniken.

In „Life“ bei RTL
Die Dokumentarfilmer Regina Niedenzu und Dirk Rensmann haben einen Beitrag über die Atacama Region in Chile für "Life - Menschen, Momente, Geschichten" (RTL) produziert. Das Magazin „Life“ erreicht durchschnittlich 1-1,5 Millionen Zuschauer und wird samstags, 19.05 Uhr ausgestrahlt. „Life“ will außergewöhnliche Menschen zeigen, die Herausragendes geleistet haben, und über Momente berichten, die bewegen und begeistern. Der Beitrag über die Atacama Region berichtet über Projekte von Sphenisco mit dem Fokus auf die Rettungsstation in Coquimbo. Gedreht haben die Dokumentarfilmer im Dezember 2025 in der Station und konnten – wie erwähnt – auch an der offiziellen Eröffnung teilnehmen. Außerdem interviewten sie den Forscher Dr. Alejandro Simeone und Nancy Duman, Präsidentin der Fundación Sphenisco Chile. Im Januar 2026 trafen die Filmemacher Werner Knauf, den Vorsitzenden von Sphenisco, an der Pinguinanlage im Landauer Zoo und baten ihn um ein paar kurze Statements. Der Beitrag ist bereits fertig. Wann er gesendet wird, ist offen. Sphenisco ist gespannt, wie im Magazin „Life“ berichtet und die Projekte eingeordnet werden. Der Verein wird versuchen, den Sendetermin rechtzeitig bekannt zu geben.

W.K.

Anmerkungen
Zur besseren Lesbarkeit wird in diesem Artikel das generische Maskulinum verwendet. Die im Beitrag verwendeten Personenbezeichnungen beziehen sich – sofern nicht anders kenntlich gemacht – auf alle Geschlechter.

(1) Universidad Católica del Norte-UCN. Dt. Katholische Universität des Nordens in Coquimbo, Nordchile.
(2) Sernapesca. Servicio Nacional de Pesca y Acuicultura. Dt.Nationaler Dienst für Fischerei und Aquakultur.
(3) NGO Conservación Humboldt widmet sich der Erhaltung von Meerestieren und betreibt die Rettungsstation auf dem Gelände der Katholischen Universität des Nordens in Coquimbo

Hinweis

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