Medidas de protección

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Situation des Archipiélago de Humboldt

Landau 24. Juni 2020.

Seit seiner Gründung 2008 unterstützt SPHENISCO den Schutz des „Archipiélago de Humboldt“ in der Nähe von La Serena, Nordchile. Gemeinsam mit chilenischen Natur- und Artenschützern - den Bürgerinitiativen MODEMA und Defensa Ambiental IV Región, dem großen Bündnis Alianza Humboldt sowie der NGO Oceana – organisiert und gestaltet der Verein seither Informationen und Aktionen in der Region Coquimbo / La Serena.

In der Video-Dokumentation „Situation des Archipiélago de Humboldt“ https://vimeo.com/431790003 gibt Nancy Duman, Mitarbeiterin von SPHENISCO im Gespräch mit Gabriele und Werner Knauf (Vorsitzende und Geschäftsführer des Pinguin-Vereins) einen Überblick über die Artenschutzarbeit des vergangenen Jahres. Nancy Duman beginnt mit der internationalen Tagung „Áreas marinas costeras protegidas“ am 3. Oktober in La Serena und bilanziert dann die Aktionen in der Zeit der Bürgerproteste – ab Oktober 2019 - und seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie im März 2020. Nancy Duman schildert wie innerhalb weniger Monate wegen der historischen Krisen die Formen der Natur- und Artenschutzarbeit an völlig veränderte Verhältnisse angepasst wurden (s.a. News).

Der Beitrag ist Teil der Berichterstattung bzw. der Vorbereitung der Mitgliederversammlung von SPHENISCO am 27. Juni 2020, die als Videokonferenz gestaltet wird.

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Humboldt-Pinguine und andere Meerestiere als Abfall

- Chilenische Forscher brechen Tabu und erheben erstmals Daten -

Algarrobo 13. Februar 2014.

Dr. Alejandro Simeone, Professor an der Universität Andres Bello in Santiago hat 2012 unterstützt von Sphenisco die Initiative ergriffen, um erste Daten zum Fang der Humboldt-Pinguine in Fischernetzen (Beifang / Discard) zu erheben. Der Discard der geschützten Humboldt-Pinguine und anderer Meerestiere ist ein Tabu- und Reizthema in Chile (s.a. Bericht „Über 1000 tote Pinguine – nur Begleitschäden ?“ vom 2. April 2009 auf diesen Seiten).

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Brutsituation auf der Insel Choros verbessert

La Serena 1. Februar 2014.

ChorosGuillermo Luna (Professor am Institut für Meeres-Biologie an der Universität Coquimbo) war bei unserem Treffen in La Serena sehr erleichtert. Endlich konnte er berichten, dass nicht nur Basisdaten erhoben, sondern auch die bereits für 2010 geplante Bekämpfung invasiver Arten wenigstens zum Teil durchgeführt wurde. Mehrfach war der Beginn der Kernphase des „Conservation Measures Program“ (Schutzmassnahmen-Programm) (s.a. Berichte vom 14. Jan. 2010 und 10. Jan. 2012 auf diesen Seiten) verschoben wurden. Im September 2013 konnten die eingeschleppten (europäischen) Kaninchen auf der Insel Choros (Nationales Schutzgebiet des Humboldt-Pinguins) erfolgreich beseitigt werden. Durchgeführt und teilweise finanziert wurde die Aktion von der CONAF (Corporación Nacional Forestal). Die Nachhaltigkeit der Massnahme wird 5 Jahre kontrolliert und falls erforderlich, die Bekämpfung wiederholt. Die erste Kontrolle findet im März 2014 statt. Es gibt erste Anzeichen, dass die Vegetation sich erholt. Begeistert berichtet Guillermo Luna, dass er eine kleine Pflanze fand, die er nie zuvor auf der Insel gesehen hatte. Wir sind erleichtert, dass die Kaninchen die Vegetation nicht mehr schädigen und die Bodenerosion gestoppt wird. So bleiben die Nisthöhlen der Pinguine, auch die der Garnot-Sturmvögel unter schützender Vegetation erhalten.

W.K.

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Meeresfrüchte Beute von Piraten

- Sphenisco unterstützt Projekt für die Fischer von Caleta Hornos -

La Serena, 30. Januar 2014.

DMeeresfrüchte 1ie Meeresregion vor der Küste der Gemeinden La Higuera und  Freirina ist dank küstennaher Aufquellgebiete bei Caleta Hornos immer noch fischreich. Die kalte Meereströmung fließt nach Norden und sorgt für reiche Ernte an Fischen und Meeresfrüchten (Locos, Lapas, Erizos), wie sie in anderen Regionen Chiles schon nicht mehr möglich ist. Die Natur ist ungerecht, der Reichtum in den südlichen Dörfern (1) ist geringer als in den nördlichen wie z.B. in Punta de Choros. Das führt natürlich auch zu unterschiedlichen Einkünfte, erzeugt Neid und unterschiedliche Interessen. Das zeigte sich auch deutlich bei der Kampagne gegen die geplanten Kohlekraftwerke (s.a. Projekte Nordchile/Kampagnen auf dieser Homepage). Der Protest war in Los Choros und Punta de Choros viel stärker als im Süden. In Chungungo mit seinen positiven Erfahrungen mit dem Bergbau in der 1. Hälfte des letzten Jahrhunderts erzeugte das Scheitern der Kraftwerke sogar Verbitterung.

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Meeresschutzzone „La Higuera / Insel Chañaral“

- Sphenisco startet Projekt in Nordchile -

La Serena 23. Januar 2014.

Seit Februar 2013 arbeitet Nancy Duman B. im Auftrag von Sphenisco für die Durchsetzung und nachhaltige Gestaltung einer Meeresschutzzone vor der Küste der Gemeinden La Higuera und Freirina in Nordchile. Der Antrag (1) für diese Schutzzone wurde 2010 von der NGO Oceana auf dem Höhepunkt des Kampfes gegen die Kohlekraftwerke in der Gemeinde La Higuera gestellt. Ziel des Projektes ist es, in enger Kooperation mit Oceana Lobbyarbeit für einen besonders wertvollen Lebensraum zu machen.

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Gesamtpopulation des Humboldt-Pinguins wird erstmalig untersucht

Algarrobo 22. Januar 2012.

Zwei Jahre förderte Sphenisco die Dissertation von Maritza Cortez (Meeresbiologin an der Universität Coquimbo, Nordchile). Jetzt kann die Doktorantin mit Hilfe eines staatlichen Stipendiums ihre Doktorarbeit mit dem Titel „Die Wirkung des Breitengrades auf Muster und geografische Prozesse von Meeresvögeln am Beispiel des Humboldt-Pinguins“ fortsetzen.

Censos en importantes islas de anidación

Sphenisco apoya proyecto de la Universidad de Coquimbo

La Serena 16 de enero de 2010.

El año pasado, el Profesor Guillermo Luna (Universidad Católica del Norte, Chile) inició un proyecto, junto a Sphenisco, para poner bajo protección algunas islas importantes de anidación en la Región de Coquimbo.

Un millón de dólares por la naturaleza

Islas importantes de anidación en la Región de Coquimbo serán liberadas de conejos y ratas.

La Serena, 14 de enero de 2010.

Un MillonEn el mes de marzo se iniciará la etapa central del “Conservation Measures Program“ (programa de medidas de conservación) en la  Región de Coquimbo, norte de Chile, con la eradicación de especies invasivas.  El objetivo de este programa es, conservar la flora y fauna en las islas Choros, Chañaral, Chungungo y Pajeros, a través de la eliminación de conejos y ratas.

   
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