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Pinguin-Forschung in Landau

Landau 22. Juni 2020.

Ende Juni startet im Landauer Zoo ein Forschungsprojekt an Humboldt-Pinguinen. Im Auftrag von SPHENISCO testet Prof. Culik (http://www.fh3.de) in Kooperation mit der Universität Koblenz-Landau ein Warngerät zur Vermeidung von Beifang. In langen Versuchsreihen soll die Frage geklärt werden, ob und wie die Pinguine auf die akustischen Warnsignale reagieren. Großzügig gefördert wird die wissenschaftliche Untersuchung vom Vogelpark Marlow (vogelpark-marlow.de), der Mitglied von SPHENISCO ist.                                                                                                    

Das Warngerät (PAL) wurde von Prof. Culik entwickelt und erfolgreich zum Schutz von Schweinswalen in der Ostsee eingesetzt. Durch das PAL konnte der Beifang der Wale um 80% reduziert werden. Aktuell sind 2.500 Warngeräte in der Fischerei der Ostsee im Einsatz. In anderen Meeren wird das Gerät zur Zeit erprobt.

Wie die Ostseeschweinswale sind auch Humboldt-Pinguine stark bedroht, wie sie werden auch die Pinguine  – neben anderen Ursachen – durch ungewollten Beifang in den Stellnetzen vor Chile und Peru stark dezimiert. Die Forscher und SPHENISCO hoffen nun, daß die Pinguine im Landauer Zoo positiv auf die akustischen Signale reagieren und sich „warnen“ lassen. Das könnte der erste Schritt zur Reduktion von Beifang bei Humboldt-Pinguinen werden. Bei positiven Ergebnisse in Landau ist geplant, das Warngerät im Freiland zu erproben.

W.K.

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© SPHENISCO

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