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Landau, 31. Juli 2020

 
+++Seit dem 22. Juni testet Prof. Boris Culik, Kiel im Landauer Zoo ein Warngerät (PAL – Positive Attachment Lanyard) an Humboldt-Pinguinen (s.a. „Pinguin-Forschung in Landau“). Gesucht wird ein akustisches Signal, das Pinguine davon abhalten kann, in Stellnetze zu schwimmen. Die Untersuchung wird im Auftrag von Sphenisco durchgeführt, großzügig gefördert wird sie vom Vogelpark Marlow.
Die Forschung löste ein ungewöhnlich großes Interesse der Medien aus. Soweit wir wissen, produzierten SWR 3 und SAT-regional sowie der Hörfunk des SWR kurze Beiträge, die Deutsche Presse-Agentur (dpa) verbreitete die Nachricht, die von folgenden Zeitungen bzw. Internetdienste aufgegriffen wurde: Rheinpfalz (mehrfach), Mannheimer Morgen, Frankfurter Rundschau, Welt, Hamburger Abendblatt, Bildzeitung, Volksfreund, msn-microsoft news, Arcor und ecoGuide. (s. auch Video von SAT 1 „Pinguine als wissenschaftliche Mitarbeiter“)
 
+++Am 29. Juni zeichnete die Stadt Landau Gabriele und Werner Knauf mit dem Kunst- und Kulturpreis der Dr. Feldbausch-Stiftung aus. Dabei würdigte OB Thomas Hirsch auch das Engagement für und von SPHENISCO: „Es macht uns stolz, dass es in der Stadt Landau Menschen gibt, die sich so vorbildlich ehrenamtlich engagieren wie das Ehepaar Knauf, das immer bereit ist, dort anzupacken, wo Unterstützung benötigt wird“, betont Oberbürgermeister Thomas Hirsch. Zu nennen sei dabei nicht nur Gabriele und Werner Knaufs filmisches Schaffen, sondern auch ihr langjähriges Engagement im Verein Sphenisco, der sich dem Schutz des im Zoo Landau gehaltenen Humboldt-Pinguins in freier Wildbahn verschrieben habe. (s.a. Video OK Weinstraße und www.landau.de)
 
+++Dunkle Wolken über dem Archipel Humboldt in Nordchile. Der oberste Gerichtshof hatte die Klage der Firma Andes Iron gegen die Ablehnung des Projektes „Dominga“ an das Umweltgericht in Antofagasta zurückverwiesen. Die Anhörung in dieser Sache fand Anfang März statt. Im Juli forderte das Umweltgericht das regionale Umweltministerium, die Subsecretaria de Pesca y Acuicultura und die regionale Kommission zur Küstennutzung auf, binnen 2 Wochen Stellung zu nehmen, ob das Projekt „Dominga“ die Biodiversität gefährdet und ob es mit den Belangen des Umweltschutzes vereinbar sei. Die Anwälte der Alianza Humboldt (SPHENISCO ist Teil dieses Bündnisses) protestierten gegen diese Aufforderung und stuften sie in der aktuellen Phase des Verfahrens als unzulässig ein. Der Protest hatte Erfolg, das Umweltgericht zog daraufhin seine Aufforderung zurück.
 
+++Das Urteil des Umweltgerichtes in Antofagasta in Sachen „Dominga“ wird für Anfang August erwartet. Am 27. Juli, 3 Tage vor Beginn der präventiven Quarantäne in La Serena, organisierte die Alianza Humboldt deshalb noch einmal eine Demonstration mit Tierfiguren vor der Intendencia im Zentrum von La Serena. (s. Bilder unten und vimeo.
Parallel zu dieser Aktion protestierten Einwohner von Los Choros und Pt. de Choros mit einem „Natur-Gemälde – si a la vida (Ja zum Leben)“ gegen das Mega-Projekt „Dominga“. Mit großen Muschel-Schalen „malten“ sie einen Wal an den Strand. Wunderschön, muss man gesehen haben (s. vimeo)
 
+++Rosa Rojas, die Vorsitzende unserer Partnerorganisation MODEMA will aus gesundheitlichen Gründen ihr Engagement reduzieren. Sie bleibt zwar Vorsitzende der Bürgerinitiative, will aber das operative Geschäft stärker an Patricia und ihren Mann (beide aus Pt. de Choros) delegieren. Ein mehr als verständlicher Schritt, nachdem Rosa Rojas sich über viele Jahre für Natur- und Umwelt in der Region Coquimbo eingesetzt hat. Wir danken ihr sehr für dieses Engagement und wünschen viel Erfolg beim Kürzer- Treten. Wir sind aber skeptisch, ob ihr Naturell es zuläßt, kürzer zu treten.
 
+++Erstmalig erhielt SPHENISCO eine großzügige Spende des Curraghs Wildlife Park, einem Wildpark in einem Feuchtgebiet im Nordwesten der Isle of Man, Großbritannien. Vielen Dank!.
 
W.K.
 
Serena Serena Serena
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© SPHENISCO

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