Umweltbildung

Carneval der Guanacos

Punta de Choros 3. Februar 2016.

SpheniscoChao Pescao lädt ein zum „Carneval der Guanacos“, dem Karneval der besonderen Art und viele, viele kamen nach Punta de Choros. Die Gruppe junger Filmemacher schafft es immer wieder, die progressive Szene für den Naturschutz zu mobilisieren. Das Programm am 30. und 31. Januar war so bunt wie die Besucher: Kunsthandwerker-Markt auf der Plaza, Puppen- und Strassentheater, Filmvorführungen, Mal-Aktionen für Kinder, Bemalen von Mauern und Fassaden durch Künstler, Workshops, Ausstellungen, Tanz und Musik.

FischerAm Abend zogen Musiker und Tänzer aus Santiago durch den Ort. In phantasievollen Kostüme spielten und tanzten sie einen Rhythmus, bei dem jeder mit musste. Die Plaza war voll und die Stimmung ausgelassen als Chao Pescao und Modema, sich kurz vorstellten und zur Verteidigung der Naturschätze aufriefen. Rosa Rojas, Aktivistin von Modema und Ehrenmitglied von Sphenisco rief völlig überraschend Gabriele und Werner Knauf als Vertreter von Sphenisco auf die Bühne. Andrés Álvarez, der aktuelle Vorsitzende von Modema ehrte Sphenisco für „die Bemühungen und die moralische Unterstützung im Kampf für Leben und biologische Vielfalt an der Küste von La Higuera“. Zum Dank überreichte er Gabriele Knauf das Holzrelief „heimischer Fischer“. Die Präsidentin von Sphenisco war fassungslos. In ihrer kleinen Dankesrede betonte sie, dass der Schutz der Meeresregion von La Higuera oberste Priorität besitzt und Sphenisco alles tun wird, um dieses Gebiet zu bewahren.

W.K.

CarnevalCarneval 

Vergessenes Weltnaturerbe

- Versuch die Information in Punta de Choros zu verbessern -

La Serena 28. Januar 2014.

Rund 37.000 Menschen besuchen jedes Jahr Punta de Choros und das „Nationale Schutzgebiet des Humboldt-Pinguins“. Mit Booten fahren sie um die Inseln Choros und Damas. Die Touristen erfreuen sich an der schönen Natur und wollen Delfine, Humboldt-Pinguine, Seelöwen, am liebsten auch Wale sehen. Verantwortlich für das Schutzgebiet ist die CONAF (Corporación Nacional Forestal) (1). Sie informiert über den Hotspot der Artenvielfalt mit  einer Ausstellung in einem Informationszentrum, erhebt für den Aufenthalt auf der Insel Damas Eintritt und überwacht die Besucher dort. Gebäude und Ausstellung sind in die Jahre gekommen, seit Jahren wird über die Naturschönheiten und das Schutzgebiet nicht richtig und schon gar nicht zeitgemäss informiert (s.a. CONAF und das Weltnaturerbe, http://www.sphenisco.org/index.php/de/projektenordchile/umweltbildung).

   
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