Bilanz der Bemühungen um eine Meeresschutzzone

- Sphenisco organisiert Tagung in La Serena -

Landau 24. September 2019.
 
SeminariaoSeit März wartet die Region Coquimbo auf die Entscheidung des obersten Gerichtshofes in Sachen „Dominga“ (s.a. Artikel vom 5. März) und damit auch in der Sache Schutz des „Archipels Humboldt“. Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz (COP 25), in Santiago scheint die chilenische Regierung bemüht, negative Schlagzeilen zu vermeiden und weder Investoren noch Umweltschützer vor den Kopf zu stoßen. Der Konflikt in der Region Coquimbo wird möglichst nicht thematisiert, soll in Vergessenheit geraten.
 
Grund genug, sich zu Wort zu melden. Nach vielen Gesprächen und langer Vorbereitung, veranstaltet Sphenisco am 3. Oktober gemeinsam mit den Stadtverwaltungen von La Serena, Coquimbo und Los Villos, sowie der Fakultät für Meereswissenschaften an der Universität Coquimbo und der Alianza Humboldt die Tagung „Áreas Marinas Costeras Protegidas a dos años del IMPAC IV“ (Meeresschutzzone 2 Jahre nach dem Weltkongress für Meeresschutzzonen - Impac IV). Hauptreferent ist Philipp Robert aus Frankreich, ein Spezialist des IUCN für Meeresschutzzonen. Chilenische Wissenschaftler und Umweltschützer analysieren die Situation vor Ort und stellen Optionen einer nachhaltigen Entwicklung für die umstrittene Meeres- und Küstenregion vor. Parallel hat Sphenisco auf der Plaza de Armas einen Markt mit Ständen organisiert, auf dem lokale Initiativen informieren und Produkte der Region anbieten.
 
W.K.

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