Ein Geschenk vom Jubilar

ScheckuebergabeIlbersdorf 5. Februar 2013.

Als interessiertes Mitglied versucht man ja jede Gelegenheit wahrzunehmen, sich aktiv am Vereinsleben zu beteiligen. Wird man also zur Jahreshauptversammlung geladen, folgt man diesem Ruf. Die Aussicht auf ein Wiedersehen mit Freunden und Bekannten, darunter auch anderen „Spheniciden“ versüßen die lange Anfahrt nach Frankfurt/Main. Hier fand im Februar 1993 die Gründungsveranstaltung statt – der BdZ (Berufsverband der Zootierpfleger e.V.) feiert seinen 20. Geburtstag, ein Grund mehr dabei zu sein!

20 Jahre Vereinsgeschichte sind Anlass für Glückwünsche von anderen Zooverbänden, einen Rückblick nicht nur auf das vergangene Geschäftsjahr und Diskussionen darüber, wohin die weitere Reise gehen soll.


Ich ziehe selbst ein kleines Resümee, denn mein Tierpflegerdasein war immer mit dem BdZ verbunden: auf mittlerweile nicht mehr zu zählenden Seminaren hatte ich Gelegenheit viele Gleichgesinnte kennen zu lernen, von den Erfahrungen anderer zu profitieren und später eigene Erfahrungen weiter zugeben. Vorstandsmitglied zu sein, bot mir die Chance, die Geschicke des Vereins mit zu lenken und selbst Seminare zu organisieren. Und auch den „Humboldts“ ist der BdZ schon lange eng verbunden. Da gab es nicht nur finanzielle Unterstützung über Spenden, sondern auch immer die Bereitschaft die Informationskanäle des BdZ als Plattform für unsere Anliegen zur Verfügung zu stellen. Regelmäßig konnten wir mit Vorträgen auf Seminaren sowie Beiträgen auf der Homepage (www.zootierpflege.de) und im „Arbeitsplatz Zoo“ über unsere Aktivitäten informieren, damit sogar neue Mitstreiter gewinnen.

Nach vollbrachter Arbeit: auf zur Geburtstagsparty ins Foyer des „Borgori-Waldes“.

Das Frankfurter Tierpflegerteam bewirtet alle mit Salaten und Gegrilltem, man hat Zeit zum weiteren Gedankenaustausch, zum Fachsimpeln oder gemütlichem Plausch mit alten und neuen Bekannten. Mitten hinein die Ankündigung eines kleinen Wettstreits: Der BdZ möchte 1000 € Spenden auf vier Naturschutzprojekte aufteilen. Schnell sind alle Anwesenden in vier Gruppen eingeteilt, die jeweils für ein Projekt antreten werden. Die Wahl fällt auf „Rettet den Drill e.V.“, ein Projekt der ZGAP zum Schutz des Sunda-Gavials, „Sharkprojekt e.V.“ und JUHU „Sphenisco e.V.“. Da lasse ich mich doch gern zur Teamleiterin für die Pingus ernennen und bin bereit alles zu geben – wobei eigentlich?

1. Runde: Scharade. Das Team versucht dem Teamleiter pantomimisch Begriffe zu erklären und da es oft um Tiere geht, sind Geräusche auch erlaubt. Was für ein Spaß! Ob Moschusochse, Fetzenfisch, Besuchertoilette oder Hochzeitsgatter: die Verständigung mit Händen und Füßen klappt recht gut. In der 2. Runde ist Artenkenntnis gefragt, wir spielen „Dalli-Klick“. Im wilden Durcheinander unzähliger Rufe behält niemand die Übersicht über den Punktestand. Aber das macht ja nix. Am Ende bekommt einfach jedes Projekt 250 €, die feierliche Scheckübergabe findet kurze Zeit später statt. Ich nutze die Gelegenheit dem BdZ nicht nur für die aktuelle Spende, sondern auch für die langjährige gute Zusammenarbeit herzlich zu danken und für die Zukunft alles Gute zu wünschen.

Jeannine Schützendübe

 

   
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