Aktionstage

Weltpinguintag – Panorama 2019

Hannover 11. Mai 2019.

Am 25. April sagte ich zu meinen Kollegen: „Heute ist Weltpinguintag.“ Eine Kollegin fing an zu lachen und antwortete: „Was es nicht alles gibt!“ Ein anderer Kollege meinte: „Dann lasst sie uns feiern, solange es noch welche gibt!“ Da musste ich dann doch schlucken. Damit wir - natürlich auch unsere Kinder und Enkel - unseren Planeten auch in Zukunft mit so lustigen Gesellen wie den Pinguinen teilen können, müssen wir echt was tun.

Dass der Pinguintag weltweit ausgerechnet am 25. April gefeiert wird, ist kein Zufall. Dies ist der erste Tag des (Süd-)Winters, an dem die Sonne nicht mehr über den Horizont steigt und die dunkle Jahreszeit in der Antarktis beginnt. Wissenschaftler der amerikanischen Forschungsstation McMurdo in der Antarktis haben beobachtet, dass sich die Adélie-Pinguine jedes Jahr pünktlich am 25. April an derselben Stelle einfinden, um gemeinsam nach Norden zu schwimmen und die nächsten Monate im Meer zu verbringen. So etablierte sich dieser Tag und wird jetzt weltweit als Pinguintag gefeiert. Spannend, oder?

Französischer Flyer

Landau 6. Januar 2019.

Seit Ende des vergangenen Jahres heißt es jetzt auch „Les manchots de Humboldt ont besoin de votre aide“, der Flyer von Sphenisco „Humboldt-Pinguine brauchen Hilfe – international“ ist in französischer Sprache erschienen. Klingt pathetisch, ist aber tatsächlich das Werk internationaler Bemühungen. Übersetzt von Felicitas Le Saint, Frankreich, Korrektur gelesen von Nathalie Mersch, Luxemburg, gestaltet von Karliese Greiner-Laurie, USA, gedruckt in Deutschland wurde der Flyer im Dezember an den Parc Merveilleux, Luxemburg ausgeliefert. Der Märchen- und Freizeitpark in Bettembourg ist der einzige im Großherzogtum. Er wird jedes Jahr von rund 260.000 Menschen besucht.

Pinguin-Flyer auf französisch

W.K.

  

Welt-Pinguintag im Zoo Landau

Landau 2. Mai 2019
 
Am 1. Mai stand der Zoo ganz im Zeichen der Humboldt-Pinguine. Das Quartett Zoo, Zooschule, Freundeskreis und Sphenisco bot den kleinen und großen Besuchern ein buntes „Pinguin-Programm“.
 
Am Info- und Mitmachstand der Zooschule Landau konnten nicht nur kleine Gäste viel Spannendes rund um den Pinguin lernen. Wer ist wer bei den 18 Pinguinarten, die von Neuseeland über Afrika bis Südamerika auf der Südhalbkugel verbreitet sind? Warum ist der Humboldt-Pinguin so bedroht und was kann jeder Einzelne tun, um diese Art zu schützen? „Die Zoogäste zu Artenschützern machen“ war das Motto des Tages. Bei den beiden kommentierten Fütterungen wurden Tipps zum Kauf von nachhaltig gefangenem Fisch, dem Verzicht auf Guanodünger und Sparsamkeit in Sachen Plastikverpackungen gegeben. Denn Überfischung, Meeresverschmutzung, der Abbau des Guanos auf den Brutinseln der Pinguine und die damit verbundenen Störungen sowie der Klimawandel sind schuld daran, dass der Humboldt-Pinguin auf der „Roten Liste“ steht. Seit vielen Jahren setzt sich Sphenisco mit seinen Partnern in Chile und Peru dafür ein, dass im Hauptbrutgebiet im Norden Chiles eine Meeresschutzzone eingerichtet wird, um dem Humboldt-Pinguin das Überleben zu sichern.

10 Jahre Sphenisco e.V. - Hat sich die Arbeit gelohnt?

Hannover 10. Juli 2018.

Seit einiger Zeit ist ein fester Bestandteil unserer Jahresplanung die Versammlung von Sphenisco e.V. immer am letzten Wochenende im Juni.

Wie kam es eigentlich dazu? Nach einer Antarktisreise entdeckten wir, sensibilisiert für Pinguine, im Pinguinmuseum Cuxhaven einen Flyer von Sphenisco e.V. Wir baten, nachdem wir die Homepage durchgelesen hatten, um Aufnahme. Humboldtpinguine hatten wir in der Antarktis zwar nicht gesehen, aber letztlich geht es um die ganze Spezies, oder?

900 Humboldt-Pinguine im Karlsruher Zoo

Karlsruhe, Landau 12. April 2019.
 
Schüler des Humboldt-Gymnasium in Karlsruhe haben zum Schuljubiläum 900 Humboldt-Pinguine aus Ton erschaffen und stelle ihre Werke im Karlsruher Zoo aus. Die Pressemitteilung des Zoos vom 10. April informiert über die einmalige Aktion.
 
W.K.

Pressemitteilung im pdf-Format

Welt-Pinguin-Tag 2018

Landau 5. Februar 2018.

Anlässlich des Welt-Pinguin-Tages am 25. April ruft Sphenisco erneut zu Aktionen zum der bedrohten Humboldt-Pinguine und ihres Lebensraumes auf, da die wichtigsten Brutgebiete in Nordchile weiter massiv bedroht sind.

Die Proteste der vergangenen Jahre haben zu bemerkenswerten Erfolgen geführt. So hat die regionale Regierung in Coquimbo und später auch die Regierung Bachelet das Bergbau- und Hafenprojekt der Firma Andes Iron abgelehnt. Der Regierungspräsident der Region Coquimbo, Claudio Ibáñez, hat veranlasst, die Brutinseln Pajeros 1 und 2, Tilgo, Chungungo, Totoarillio als staatliche Liegenschaften zu deklarieren. Dadurch konnte die CONAF (zuständige chilenische Naturschutzbehörde) beantragen, die „neuen“ Liegenschaften unter Schutz zu stellen und sie in das Nationale Schutzgebiet zu integrieren. Im Januar dieses Jahres hat die Regionalregierung in Coquimbo eine Meeresschutzzone bei der Zentralregierung beantragt. Es ist möglich, dass die scheidende Regierung Bachelet die Meeresschutzzone noch beschließt.

Spenden, Spenden, Spenden

Landau 1. Januar 2018.

Zum Jahresende wurde Sphenisco erneut von vielen Institutionen und Personen auf ungewöhnlich großzügige Weise unterstützt. Der Vorstand hat sich riesig gefreut.
Die Spenden zum Jahresende kamen vom:


- Berufsverband der Zootierpfleger (BdZ),
- Dresdner Zoo,
- Christian Davril,
- Beate und Jürgen Elling,
- Meike Kagel,
- Nils Lübnitz,
- Ulrike Müller-Herancourt,
- Paultons Park, England,
- Pinguin-Museum Cuxhaven
- Katrin Plendl-Jeß,
- Claudia Stehling,
- Luca Steinke,
- Tierpark München Hellabrunn,
- Vogelpark Marlow,
- Woburn Safari Park, England,
- Zoo Berlin,
- Zoo am Meer Bremerhaven,
- Zoo Dublin,
- Zoo Halle,
- Zoo Hoyerswerda,
- Zoo Krefeld


Der Vorstand kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, fühlt sich großartig unterstützt und strahlte nur noch. Die Spenden geben Sphenisco die Möglichkeit, die Arbeit für den Schutz der Lebensräume nicht nur fortzusetzen, sondern sogar auszubauen. Vielen Dank!

W.K.

Workshop Pinguinpflege in Bernburg

Landau 4. Dezember 2017.

BernburgDer Berufsverband der Zootierpfleger (BdZ) organisierte gemeinsam mit Sphenisco vom 10. bis 13. November den ersten Pinguin-Workshop in Bernburg. Ziele der Fortbildung war es, Haltungsbedingungen und mögliche Verbesserungen zu diskutieren. Die 62 Teilnehmer waren sich einig, dass der Workshop längst überfällig war. Laut Jeannine Schützendübe ging ein 15 Jahre alter Traum in Erfüllung. In den 3 Tagen wurden die Themen „Aufzucht“, „Medizinische Versorgung“, „Fütterung“, „Europäischen Erhaltungszuchtprogramme (EEP)“ sowie  „Vorfälle mit Bufotoxin“ bearbeitet und ausführlich diskutiert. Am letzten Tag besuchten die Teilnehmer die Tiergärten in Bernburg und Halle (detailierter Bericht von Wiebke Deimel PDF-Datei im Anhang).

   
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