Willkommen im Gästebuch von Alex und Alexa

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Name:
Georg von Humboldt-Dachroeden (-a@web.de)
Datum:So 15 Aug 2010 13:41:12 CEST
Betreff:Ein Gruß vom Ur-Ur-Ur-Großneffen
 

Liebe Alexa und lieber Alex,

neulich las ich eine Geschichte von Eurem Verwandten, dem Königspinguin Jasper; und die ging so:

Vor noch nicht allzu langer Zeit wohnte Jasper mit seiner Familie am Südpol, wie das bei Pinguinen nun mal so üblich ist.
Wie aber Jasper in die Hafenstadt gelangte, kam so: Während sich die anderen Pinguinkinder im Wasser vergnügten, die Fische verjagten oder lernten, wie man das Wort »Schnee« buchstabiert, stand Jasper oft am Rande des großen Eises und schaute auf das Meer hinaus. »Gibt es auf der ganzen Welt wirklich nur Eis und Schnee, wie es die Pinguine seit Generationen erzählen?«, grübelte Jasper, während er in immer unbekanntere Gegenden watschelte.
Eines Tages passierte es.
Jasper hatte sich in seiner grenzenlosen Neugier zu weit an den Rand des aufbrechenden Eises gewagt. Plötzlich krachte es hinter ihm gewaltig. Ehe er sich versah, stand Jasper auf einer Eisscholle, die ihn mit der Meeresströmung immer weiter in Richtungn Horizont treiben ließ.
Nach dem ersten Schreck wurde Jasper schnell klar, dass das die Gelegenheit für die größte Entdeckungsreise seines Lebens war. So blieb er einfach auf der Scholle sitzen und wartete gespannt auf das, was als Nächstes passieren würde.
Nach einer abenteuerlichen Reise um die halbe Welt strandete Jasper schließlich im Hafen einer Stadt.
Er fand eine wohlig kalte Unterkunft im Keller eines Trödelladens, gleich neben einem ausrangierten Kühlschrank. Und da hier alles so neu und spannend war, beschloss Jasper erst einmal ein wenig zu bleiben.
Damit sich aber seine Familie keine Sorgen machen musste, berichtete er von nun an regelmäßig von seinen Erlebnissen und Beobachtungen aus der neuen Welt.
Und was eignet sich dafür besser als eine Flaschenpost...

Aus: Ahoi, jetzt kommt Jasper! von Gerlinde Godelmann und Eckart Fingberg, Frankfurt 2005 (ISBN 3-8339-0472-0)

Diese nette Geschichte brachte mich zum Schmunzeln und zum Nachdenken. Denn sie erinnert mich an meinen Ur-Ur-Ur-Großonkel Alexander von Humboldt und daran, wie er zum Forscher wurde.
Auch er war schon als Kind sehr neugierig und fragte sich, wie die Welt wohl außerhalb der Sandhügel von Tegel aussähe. Er galt als Träumer, doch er strengte sich an, diese Frage zu beantworten. Mit 14 zeichnete eine Weltkarte der Alten und der Neuen Welt und des Kopernikanischen Planetensystems. Er folgte seiner Mutter und studierte Staatsverwaltung und studierte aber daneben was ihn wirklich interessierte: Botanik und Mineralogie/Geologie. Neugierig auf unbekannte Gegenden wanderte und reiste er als Student und auch als Bergbeamter gerne. Neben den Menschen und ihre Arbeit interessierte er sich für fast alles: Moose, Blumen, Bäume, Mineralien, Steinbrüche, Berge, Schiffe, Schmelzöfen, Maschinen, Fabriken, Salz- und Kohlebergwerke und der Bau der Gebirge (Alpen). Zur Überraschung seiner Mutter bewarb er sich zum Bergwerksstudium und bekam dieses genehmigt inklusive der Zusage auf Anstellung im Ministerium für Bergwerkswesen. Er wurde Bergwerksbeamter in Franken. Weil er sehr fleißig war, wurde er im Beruf schnell befördert, so dass er nach 5 Jahren als hoher Beamter (Oberbergrat) ausschied. Im Unterschied zu Jasper bereitete er sich danach fast 3 Jahre auf seine große Reise in die Tropen vor. Doch die Europäischen Staaten führten Kriege gegeneinander und blockierten die Häfen. So konnte er den europäischen Kontinent zunächst nicht verlassen.
Er wollte unbedingt eine große Forschungsreise unternehmen aber er fand keinen Weg. Zufällig, wie bei Jasper, begann dann seine Reise. Er bekam einen Pass, um nach Spanien zu reisen. Schon die Reise durch Spanien wurde eine echte Forschungsreise. Bei der Regierung hatte er Glück und lernte die richtigen Leute kennen, die ihm eine Audienz beim Spanischen König verschaffen konnte. König Carlos IV war ein technikbegeisterter Mann und Alexander hatte die modernsten und teuersten Geräte dabei (Vermessungsgräte, Sextanten, Uhren, Fernrohre; alles zusammen wog fast eine halbe Tonne!). So konnte er den König überzeugen, dass seine Forschungen und sein Wissen über Bergwerke für den Spanischen Staat gewinnbringend sein würden. So bekam er unter anderem den Auftrag, der Regierung über den Zustand der Bergwerke in den spanischen Kolonien Bericht zu erstatten. Damit konnte Alexander die Entdeckungsreise seines Lebens beginnen.
Eigentlich wollte Alexander zunächst nach Kuba, doch er landete in der Hafenstadt Cumaná im heutigen Venezuela. Ähnlich wie Jasper, fand er hier eine gemütliche Bleibe und beschloss, hier eine Weile zu bleiben. Von hier aus unternahm er die abenteuerliche Reise auf dem Orinoko (Hörbuch!) und dem Casiquiare (dem Verbindungsfluß zwischen dem Orinoko und dem Amazonas). Sein Boot glich einem botanischem Büro mit angeschlossenem Zoo (Mikroskop, etliche botanische Lexika, Kisten voller Pflanzensammelbücher, 27 Tiere: Affen, Kolibris, Papageien, Schildkröten, Schlangen …). Obwohl er und sein Freund Aimé Bonpland von Moskitos, Ameisen und Piranhas geplagt wurden, schrieben sie alles, was sie gesehen und erlebt haben, in mehreren Tagebücher auf.
Damit seine Familie (vor allem der Bruder Wilhelm), seine Freunde und Forscherkollegen sich keine Sorgen machen mussten und weil es auch so viel zu erzählen gab, was noch nie jemand in Europa gesehen hatte, berichtete er – so gut es ging – regelmäßig von seinen Erlebnissen und Beobachtungen aus der neuen Welt. Nur, die Flaschenpost, die war ihm zu unsicher. So gab er die Briefe meistens Reisenden mit. Diese wurden dann in Europa in den Zeitungen veröffentlicht.
...

 
 
4


Name:
Elke Heidenreich (-@-.de)
Datum:Fr 23 Apr 2010 14:08:00 CEST
Betreff:Ein Gruß von Elke Heidenreich
 

Liebes Pinguinpaar Alex und Alexa,

da reist Ihr durch die Gegend - was sehr löblich ist, denn Ihr macht darauf aufmerksam, wie bedroht Euer Lebensraum ist. Ach, ich kann Euch sagen: wir leiden doch alle unter der Dummheit und der Geldgier der Menschen, die die Welt für immer noch mehr Profit zerstören…

Ihr solltet aber nicht zu lange wegbleiben, denn bald kommt wieder das Opernschiff aus Wien, und dann gibt es am Südpol „Lohengrin“, das wird Euch gefallen – da kommt ein Schwan drin vor, eine Art Pinguin mit sehr langem Hals, aber ohne Frack.

Ihr habt die schönen Fräcke ja schon an, also geht bitte in die Oper, denn die Oper ist genauso bedroht wie Ihr.

Wir halten treu und fest zusammen
In dieser Welt, aus der wir stammen!

Das sagt Euch mit honk-honk, dem alten Pinguingruß

Eure Elke Heidenreich

PinguinBuch: „Am Südpol, denkt man, ist es heiß“
Hanser Verlag

 
 
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Name:
Klasse 4a der Grundschule Stierstadt (b-schubert@gmx.net)
Datum:Di 20 Apr 2010 11:31:19 CEST
Betreff:Alexa fühlt sich wohl bei uns
 

Liebes Sphenisco-Team,

Alexa grüßt aus Oberursel Stierstadt!
Nachdem uns die "Pinguin-Expertin" Christina Schubert in der Klasse besucht hat und wir viel über Lebensweise- und Lebensraum der Humboldt-Pinguine gelernt haben, arbeiten die Kinder gerade eifrig an Plakaten und Briefen, um auf die bedrohliche Situation der Pinguine in Chile aufmerksam zu machen. Es ist geplant, mit den Plakaten andere Klassen zu besuchen und den Kindern über unser Projekt zu berichten. Es sollen auch Unterschriften bei Freunden, Eltern und Verwandten gesammelt werden.
Wir haben Kontakt mit der Humboldtschule im benachbarten Bad Homburg aufgenommen, und wir erwarten noch eine Rückmeldung, ob Alexa dort anschließend zu Besuch sein kann.
Mit den tollen Materialien aus der Kiste hatten wir viel Spaß!!

Viele Grüße von den Kindern der 4a, von Bettina Schubert und von Alexa!

 
 
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Name:
Gudrun Pausewang (Gudrun@Pausewang.-)
Datum:Mi 10 Feb 2010 11:37:55 CET
Betreff:Ein Gruß von Gudrun Pausewang
 

Schlitz, den 07.01.2010

Liebe Alexa, lieber Alex,

Ich finde es toll, dass Ihr als Botschafter der Humboldt-Pinguine von Land zu Land, von Schule zu Schule reist, um alle, denen Ihr begegnet, auf deren drohende Ausrottung aufmerksam zu machen.
Ich selber habe vor vielen Jahren in Chile gelebt und war dort fünf Jahre als Lehrerin tätig. Während der Ferien bin ich oft gereist und habe an den Küsten dieses schönen Landes gern Euren Artgenossen zugeschaut. Damals gab es aber noch viel mehr Humboldt-Pinguine als heute.

Ich danke Euch für Eure Unermüdlichkeit! Und natürlich wünsche ich Euch von Tag zu Tag mehr Freunde, die sich auf alle erdenkliche Weise eifrig darum bemühen, die Ausrottung der Humboldt-Pinguine zu verhindern.
Viel Kraft und Ausdauer für Euch, liebe Alexa und lieber Alex. Tragt Eure Botschaft in die ganze Welt!


Eure Freundin

Gudrun Pausewang
Kinder- und Jugendbuchautorin

 
 
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Name:
Volker (volker@web.de)
Datum:Fr 29 Jan 2010 19:24:37 CET
Betreff:Ein Gruß an Alex und Alexa
 

Hallo Alex und Alexa,

schön, dass ihr jetzt auch ein Gästebuch habt.

Viele Grüße
Volker

 
 


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