Kampagnen gegen Umweltzerstörung

 

Entscheidung erneut verschoben


Landau 6. Oktober 2009

Im Dezember 2007 hat die Firma Suez Energy eine Genehmigung für den Bau des Kohlekraftwerkes Barrancones (600 MW) in der Nähe des Nationalen Schutzgebietes des Humboldt-Pinguins  beantragt. Seither läuft das Verfahren zur Prüfung der Umweltverträglichkeit.

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Vor der Entscheidung

Landau 2. August 2009.

Die Corema will jetzt im August über den Bau des Kraftwerkes Barrancones (600 MW) in der Nähe des Nationalen Schutzgebietes des Humboldt-Pinguins entscheiden. Das Kraftwerk wurde im Dezember 2007 von der Firma Suez Energy beantragt und steht seitdem in der  Umweltverträglichkeits-Prüfung. Aktuell erheben immer noch 11 Behörden Einwände gegen den Bau, 1 Behörde lehnt ihn ab und lediglich 2 Behörden haben der Baumaßnahme zugestimmt. Damit ist die Bilanz von Suez Energy deutlich schlechter als die der Firma Codelco, bevor sie ihren Antrag für das Kraftwerk  Farellones (800 MW) zurückzog. Bringt David auch den zweiten Riesen zur Strecke? Wir haben Hoffnung.

Werner Knauf

Immer mehr internationale Proteste gegen die Kohlekraftwerke am Pazifik

 

Landau 28.Juli 2008. Jetzt setzt sich auch der Deutsche Naturschutzring (http://www.dnr.de/) im Namen seiner 98 Mitglieder für die Erhaltung des „Nationalen Schutzgebiets für den Humboldt-Pinguin“ in der Region Coquimbo, Nordchile ein. Immer mehr Organisationen in Europa unterstützen die Forderungen der chilenischen Bürgerinitiative MODEMA an die Behörden, die 3 Kohlekraftwerke an den geplanten Standorten nicht zu realisieren und so die drohende soziale und ökologische Katastrophe zu verhindern.

 

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Douglas Tompkins appelliert an Präsidentin Bachelet

Landau 10. Juli 2008. Der berühmte Naturschützer (Unternehmer und Exmillionär) weist in einen Brief an die Präsidentin Bachelet auf      die drohende ökologische und soziale Katastrophe in der Region Coquimbo, Nordchile hin. Er unterstützt auf diese Weise den Kampf der Bürgerbewegung (MODEMA) gegen den geplanten Bau von 3 Kohlekraftwerke in der Nähe der Hauptbrutgebiete der Humboldt-Pinguine. Douglas Tompkins appelliert an die Präsidentin und die zuständigen chilenischen Behörden eine umwelt- und sozialverträgliche Lösung zu suchen. Gleichzeitig fordert er 258 chilenische Naturschutzorganisation und Naturschützer in Chile auf, die Proteste von MODEMA durch Schreiben an die chilenischen Autoritäten zu unterstützen.

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Rettet den Humboldt-Pinguin, Stoppt die Kraftwerke

 

Landau, 17. Juni 2008. Seit September 2007 formiert sich in der Region Coquimbo, Nordchile Widerstand gegen 3 geplante Kohlekraftwerke in der Nähe des Nationalen Schutzgebiets des Humboldt-Pinguins. Inzwischen haben auch viele Naturschützer und Wissenschaftler in aller Welt gegen die dort drohende soziale und ökologische Katastrophe protestiert. Durch den geplanten Bau von Wärmekraftwerken mit veralteter Technologie in der Kommune La Higuera, Region Coquimbo, ist 80% der Freiland-Population des Humboldt-Pinguins akut bedroht.

 

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Carta – deutsch

Text des Protestschreibens an die Präsidentin Bachelet und zuständige Behörden

 

Sehr geehrte Frau Präsidentin Bachelet,

von den Firmen Barrick, SUEZ, Codelco und CMP wird aktuell geplant in der Region Coquimbo, direkt in der Kommune La Higuera 4 Wärmekraftwerke zu errichten. Die Anlagen und Häfen werden in einem besonders sensiblen und besonders wertvollen Ökosystem errichtet. Die mit dem Bau und Betrieb der Kraftwerke verbundenen gravierenden und nachhaltigen Eingriffe in die Umwelt (Entnahme und Erwärmung von ungeheuren Mengen an Meerwasser; Ölverschmutzung durch den permanenten Schiffs- verkehr, Emissionen von toxischen Substanzen und Kontaminationen) vernichten ein besonders produktives Meeresgebiet.

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Unterstützung der Protestaktion gegen die Kraftwerke

In der Kommune La Higuera (Region Coquimbo, Nord-Chile) droht eine Umweltkatastrophe durch den Bau von 3 Kohlekraftwerken. In der durch den Bau betroffenen Meeresregion lebt u.a. der größte Teil der Freilandpopulation des Humboldt-Pinguin. Für diese vom Aussterben bedrohte Pinguinart könnte die Realisierung der Kraftwerke das Ende bedeuten.

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