Schutzmaßnahmen

San AntonioPflege von Wildtieren

- Naturkunde-Museum in San Antonio leistet wertvolle Arbeit -

San Antonio 10. Februar 2014.

Pelikane, Dominikaner Möwen, Basstölpel, Tauben, Falken, die Gehege sind voll. Selbst in den Arbeitsräumen zwei vergiftete Katzen, zwei junge Kleingrisons (Galictis cuja) (marderähnliche Tiere) und ein Frosch, der nicht zur Fauna von Chile gehört. Gott sei Dank im Moment kein Humboldt-Pinguin. Die Auffang- und Rettungsstation des Naturkunde-Museums in San Antonio ist überbelegt. Señor Christian Luis Brito berichtet, dass sie im vergangenen Jahr über Hundert Wildtiere ausgewildert haben und auch aktuell etwa 20 Tiere in Freiheit gesetzt werden sollen. Die Versorgung der verletzten Tiere im Museum ist in mehrfacher Hinsicht schwierig. Die Arbeit ist unterfinanziert, wenig Mitarbeiter - unterstützt durch Freiwillige - versorgen neben ihren anderen Aufgaben viele Tiere. San AntonioEs fehlen Räume, die Mittel für Futter und Medikament sind knapp. Leider können auch die Ergebnisse der Auswilderungen nicht kontrolliert werden. Alle Hoffnungen richten sich auf den geplanten Bau eines neuen Museums mit einer angegliederten grosszügigen  Auffang- und Rettungsstation. Seit Jahren warten die Mitarbeiter auf diese Lösung. Ende Februar entscheidet die Regional-Regierung über die Bewilligung der noch fehlenden Gelder. Da heißt es Daumen-Drücken.

Seit Gründung unterstützt Sphenisco die Arbeit im Museum immer wieder durch die Spende von Medikamenten. Keine Lösung der Probleme, aber eine willkommene Hilfe.

W.K.

zerstörte Eier

Die Wahrheit ist das Ganze

- Mantanza und Artenschutz in Algarrobo, Zentralchile -

Autoren: Gabriele und Werner Knauf, Sphenisco e.V. (1)

Landau 21. Januar 2013. Wir kennen die Insel Pájaros Niños seit vielen Jahren. Seit 1996 haben wir dort fast jedes Jahr Pinguine und andere Vögel von der Mole des Yachtclubs Cofradia Nautica aus beobachtet und gefilmt. Jetzt erreichen uns schlimme Nachrichten aus Algarrobo.

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Invaliden klatschen nicht

Algarrobo, 24. Januar 2012.

José Luiz Brito und Gabriele Knauf mit dem neuen PatientenIm Museum für Naturkunde und Archäologie in San Antonio ist alles wie immer. Das Museum ist überfüllt mit Exponaten, verletzten und gequälten Tieren. Die Schäden des Erdbebens von 2010 sind nicht mehr zu sehen. Die Mitarbeiter berichten von ganz erheblichen Zerstörungen und viel Arbeit, um die Schäden an Gebäuden, Einrichtung und Exponaten zu beheben. Neu ist das Modell für ein neues Museum. Das Projekt „Museum mit Tierrettung“ hat einen Wettbewerb gewonnen und kann in einem anderen Stadtteil am Rio Maipu im Grünen neu bauen. Die Pläne sehen mehr Platz für die vielen Exponate und besseren Service für die Besucher vor. So bekommt die Auffangs- und Rettungsstation für die vielen kranken Tiere gebürende Anerkennung und neue Gehege. Aktuell verzögert sich der Baubeginn, da die Firmen wegen des Erdbebens von 2010 immer noch  mehr als ausgelastet sind.

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Im Auftrag

im Auftrag 1Algarrobo 6. Februar 2010.

„Im Auftrag des Humboldt-Pinguins“ lernt man Chile wirklich kennen, sozusagen hautnah. 70 Menschen in einem Micro, gedacht für vielleicht 20 Passagiere, und der Fahrstil des Piloten lassen Naturschutzarbeit zum Adventure-Trip werden. Dafür bezahlt man sonst in Chile und anderswo viel Geld. Unser Trip von Algarrobo nach San Antonio kostete pro Person rund 75 Cent einfach.

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