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Aktionstag im Zoo Osnabrück am 15. Juni: Pinguine in Not

 

Im Vergleich zu ihren Artgenossen im Freiland, geht es den Humboldtpinguinen im Zoo Osnabrück richtig gut: Sie bekommen reichlich zu fressen und es sind genügend Nistgelegenheiten vorhanden. Ganz anders geht es den Pinguinen in ihrem natürlichen Lebensraum, an den Küsten Chiles. Leergefischte Meere und fehlende Brutplätze durch Guanoabbau haben dazu geführt, dass Humboldtpinguine mittlerweile zu den bedrohten Tierarten gehören.

Gemeinsam mit den zoologischen Gärten in Landau, Bremerhaven, Dublin (Irland), Kolmarden(Schweden) und Magdeburg ist der Zoo Osnabrück Mitglied im Verein Sphenisco. Der Verein setzt sich in Chile für den Schutz des Humboldtpinguins ein. In Zusammenarbeit mit chilenischen Naturschutzorganisationen werden Maßnahmen zum Schutz der Pinguine gefördert, wie Umweltbildung, wissenschaftliche Untersuchungen, Betreuung von Brutgebieten und Erschließen alternativer Einkommensquellen für die einheimische Bevölkerung.


Auf Tuchfühlung (Foto: Stephan Schute)

Am Sonntag, den 15. Juni dreht sich im Zoo Osnabrück alles um Pinguine. Im Affenhaus informieren Tafeln über die "Vögel im Frack". Außerdem können sich dort Kinder für 2 Euro mit etwas Schminke in einen Pinguin, aber auch in viele andere Tierarten verwandeln lassen. Die Wartezeit kann man sich mit einem Pinguin-Quiz vertreiben. Die Einnahmen fließen zu 100% an den Verein Sphenisco. Um 15.30 Uhr informieren Tierpfleger aus erster Hand über die Eigenheite

Dipl.-Biol. Ute Magiera

Koordinatorin Artenschutz & Tiermanagement

   
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